Alex's-Blog (Alexander Palm aus Hannover)

…hier bloggt Alexander Palm aus Hannover

Alexander Palm - Web-Junkie, geek, iPhone-, AVM-, FRITZ!Box-, Sipgate-, jQuery-Fan.

 

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Ohne Facebook ist das Internet viel sicherer…

… ist das so?

Oder könnte es jemandem passieren, der unachtsam seine eMail-Adresse im Internetshop falsch eingibt, dass er auch ungewollt Daten über sich preis gibt?

Worum geht es?

Vor ca. 2 Jahren ging es los. Ich bekam eine Mail von ‘eventim’ mit der Bestätigung einer Ticketbestellung, die ich nie getätigt hatte. Es wurde schnell klar das die Adresse V.Name(at)emailprovider.de wohl eine Verwechslung bei der Eingabe sein musste. Die Daten mit der Bestätigung ließen auf einen Namen mit den selben Initialen schlussfolgern, aber eben eindeutig nicht auf mich.

Mit den so erhaltenen Daten war es einfach, Kontakt zu der richtigen Empfängerin aufzunehmen, denn in der Bestätigung waren Adresse, Telefon und Handynummer enthalten. Wir tauschten die richtigen eMail-Adressen aus und ich habe die Auftragsbestätigung weitergeleitet. Mir wurde versichert das man sich um die Anpassung der Adresse kümmern würde.
Erstmal war Ruhe, aber schon recht bald bekam ich eine Auftragsbestätigung von ‘toys r us’ und mit kurzem Abstand auch schon eine Mahnung per eMail. Auch diese Mails leitete ich wieder weiter – leider ohne eine Rückmeldung.
Weiter gings dann die letzten Tage mit S.Oliver, erst eine Auftragsbestätigung – es ist doch schon spannend zu sehen was andere so tragen ;-) und jetzt die Antwort vom Support zu dem Wunsch einer Namensänderung wegen Heirat. Ebenso wurde eine neue Kundenkarte für den neuen Namen bestellt.

Was will ich damit sagen?

Alle Welt zeigt auf Facebook, Twitter, XING etc. die offenkundig Soziale-Netze spannen – aber was habe ich durch diese Unachtsamkeit im Umgang mit sowas lapidarem wie der eMail Adresse eigentlich für Möglichkeiten? Zuerst einmal könnte ich das Passwort zurücksetzen lassen, bei mindesten 3 Shops (vielleicht erhalte ich im laufe der Zeit ja noch mehr solcher Mails), damit hätte ich dann Zugriff auf das Kundenkonto, man könnte sich die Adresse, hinterlegte Kontonummer etc. besorgen. Ich weiß, dass die Zahlungsmoral doch etwas zu wünschen übrig lässt – oder ist es normal das man erst nach einer Mahnung über die Bezahlung nachdenkt? Ich weiß von der Hochzeit, ich kenne die Mode-Vorlieben und das alles ohne mich dafür zu interessieren, geschweige denn anzustrengen, diese Infos zu bekommen.

Fazit

Diese Person hatte Glück an mich zu geraten – mehr als das ich nach 2 Jahren dieser Mails langsam genervt bin und diesen Beitrag schreibe, ist nicht passiert.
Beim Shops wie z.B. Amazon wäre sowas wohl nicht passiert da, da man die angegebene eMail durch eine Bestätigungsmail mit Link erst aktivieren muss.
Und man sollte schon aufpassen wo und wofür man seine eMail angibt und bitte auch darauf achten, dass es die eigene ist. Spätestens bei einer nicht erhaltenen Auftragsbestätigung einer Bestellung wäre doch mal zu prüfen, ob man alles richtig gemacht hat und die Mail nicht nur im Spam gelandet ist.

Kategorie: Internet
  • Sebastian sagt:

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie viele Leute ihre eigene Email-Adresse nicht schreiben können. Oder Ihre Postadresse. Oder Ihren Namen…

    Mittwoch der 8 Februar 2012 um 22:14

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