Alex's-Blog (Alexander Palm aus Hannover)

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Menschen und die verdrehte Wahrnehmung

Die Geschichte ist real aber nur von mir von einem Sachverhalt auf einen Anderen übertragen.

Der Sachverhalt:

Ein Mann geht über Jahre hinweg in einen Supermarkt und kauft dort ein. Wenn er am Gemüsestand vorbei kommt steckt er sich immer 3 Tomaten ein, die er dann aber vergisst an der Kasse zu erwähnen. Eines Tages werden die Tomaten umgestellt, so das die Kassierer(innen) sie gut einsehen können. Da ergibt sich die Situation, das er an der Kasse gefragt wird, ob er die Tomaten denn auch bezahlen würde. Der Mann geht vor Wut an die Decke – wieso solle er diese denn jetzt bezahlen, die habe er doch immer so bekommen und man habe ihn ja gar nicht darauf hingewiesen das er die nicht so mitnehmen dürfte und überhaupt, was würde sie sich überhaupt erlauben ihm zu zusehen was er mit den Tomaten macht.

Meine Fragen:

  • Kann die/der Kassierer(in)etwas dafür, das sie angehalten ist Ladendiebstahl zu vermeiden?
  • Wer ist schuld daran, das der Mann das große Hinweisschild „Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht“ Jahre lang nicht sehen wollte?
  • Kann der Mitarbeiter etwas dafür das es die Tatsache, dass auch Tomaten etwas kosten bisher nicht besser geprüft werden konnte, da die Tomaten nicht im Sichtbereich der Kasse waren?

Sollte man sich nicht doch etwas zurück halten, wenn einem etwas genommen wird, worauf man nie ein Recht hatte und nur denkt, dass man im Recht ist weil man alle Empfehlungen ignoriert hat?

Mir ist jedenfalls nicht erklärlich, wieso man unterstellt schlechte Arbeit zu liefern, nur weil die bisher gültigen Regeln erfolgreich ignoriert werden konnten. Oftmals wird der Überbringer einer schlechten Nachricht auch gleich zum Stellvertreter des Ursprungs verdonnert. Dabei sollte man sich mal vor Augen halten, das dem Überbringer die Nachricht selber auch missfällt – aber wir sind ja nicht alle nur zum Spaß auf der Arbeit.