Alex's-Blog (Alexander Palm aus Hannover)

…hier bloggt Alexander Palm aus Hannover

Alexander Palm - Web-Junkie, geek, iPhone-, AVM-, FRITZ!Box-, Sipgate-, jQuery-Fan.

 

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Melitta hat mich wieder…

Etwas über 4 Jahre ist es nun her, dass ich den Kaffeevollautomaten abgeschworen hatte. Aber irgendwie war mir der Kaffee aus der Pad-Maschine nicht mehr lecker genug – also eine Neue musste her. 🙂

Immer wieder mal habe ich mit dem Gedanken gespielt, aber mich nicht so richtig durchringen können. Letzte Woche sprach mich eine Kollegin an, welches Modell ich ihr denn bei einem Kaffeevollautomaten so empfehlen würde. Da blitzte mein Gedanke wieder auf. Ich hatte doch vor …. (ich muss lügen) 7-8 Jahren mal eine der ersten Melitta Kaffeevollautomaten und die fand ich doch gar nicht so schlecht. Also auf die Seite von Melitta und im Shop gesucht. Es sollte ein Modell sein welches meinen „Spieltrieb“ befriedigt und dazu noch guten Kaffee macht. Und gefunden – die „Caffeo Barista TSP“ hat auf den ersten Blick alles was ich wollte: Viele Programme/Funktionen für den „Spieltrieb“, 2 Bohnenfächer mit automatischer Auswahl je nach Rezept, Touchbedienung (also keine Knöpfe die man mit Wasser oder Milch einsaut) uvm. Ich war auf den ersten Blick sehr angetan und habe sie dann auch kurzer Hand direkt bei Melitta im Onlineshop bestellt. Natürlich habe ich zuvor bei meinem Lieblings-Online-Shop (Amazon) nachgesehen, aber dort gab es dieses Modell nicht – was in diesem Fall, wie sich herausstellen sollte, kein Unglück sein sollte.

Also kurzer Hand bestellt – die Lieferzeit sollte 2-3 Werktage dauern. Ich hatte am 6.1. (nachmittags) bestellt und am Freitag (9.1.) war sie schon da. Also das lief schon Mal sehr gut. Die Lieferung war auch super, der Karton wies keine Spuren auf. Also ab nach Hause und aufgebaut. Alles was zerkratzen könnte, ich habe das Edelstahl-Model genommen, war sauber abgeklebt (wie man es von Handy-Displays kennt) aber leicht zu entfernen. Nach dem einfachen Aufbau machte die Maschine einen sehr guten Eindruck:

Melitta Barista TSP Edelstahl

Melitta Barista TSP Edelstahl

Und lieferte mir einige leckere Test-Kaffees. Das Milchsystem ist sehr schlau gelöst, bei meinen Vorgängermaschinen habe ich mich immer über das doch recht umständliche „zwischendurch Reinigen“ aufgeregt, hier muss man einfach nur den Schlauch aus dem Thermo-Milchbehälter abziehen und in die Auffangschale stecken.

Die Maschine hat, wie schon erwähnt, sehr viele Kaffee-Programme mit und ohne Milch, sie hat für die wichtigsten/lieblings-Kaffees Kurzwahl-Tasten (One Touch Funktion) die umprogrammierbar sind, eine automatische Standby und Abschaltfunktion die jeweils von 3 bzw. 9 Minuten bis 4 Stunden einstellbar sind. Das einzige, was ich derzeit vermisst habe, ist ein automatischer Anschalttimer, so das die Maschine am Wochenende schon zum Frühstück aufgeheizt ist. Auf der anderen Seite ist sie so natürlich energiebewusster, denn wer ist schon pünktlich zu der programmierten Zeit an der Maschine – also heizt sie doch nur vor sich hin und keiner zieht einen Kaffee. Und bei der kurzen Vorwärmzeit kann man den fehlenden Anschalttimer gut vernachlässigen.

Was auch noch sehr positiv aufgefallen ist: Die Brühgruppe ist sehr einfach von der Seite zugänglich. Wie sich das bei der ersten Reinigung macht, werde ich evtl. in einem weiteren Eintrag berichten.

Was aber an dieser Stelle auch noch zu erwähnen ist, weil es mir sehr positiv aufgefallen ist: Der Kundenkontakt – ich hatte zwar bisher zum Kundendienst noch keinen Kontakt, aber für diesen Beitrag habe ich mich beim Consumer & Trade Marketing erkundigt, welche Bilder ich nutzen darf. Was soll ich sagen – so schnell und freundlich wurde mir noch nie geantwortet (abgesehen von Amazon die ja aber auch ausschließlich auf das Onlinegeschäft angewiesen sind). Mir kam gestern Abend die Idee in den Kopf, zu der Maschinen hier kurz was zu schreiben und heute morgen um kurz vor 11 Uhr habe ich bereits eine Antwort auf meine Anfrage von gestern 20 Uhr bekommen. Die Mail war aus meiner Sicht auch ehrlich mit Begeisterung geschrieben – ich kann nur sagen, wenn der Kundenservice nur halb so freundlich und engagiert mit den Kunden umgeht, wie ich das jetzt beim Kontakt mit dem Consumer & Trade Marketing erfahren habe – dann muss ich sagen, hat es ein Unternehmen echt verstanden, der Servicewüste, von der so oft die Rede ist, eine schöne grüne Oase zu bescheren.

Landhaus Bisping in Everswinkel bei Münster

Vorweg sei gesagt, es geht hier nicht um Werbung, ich war einfach nur so angetan von meinem sehr netten Aufenthalt in dem Hotel, dass ich es hier einmal erwähnen wollte.

Zuerst hat mich die Chefin sehr beeindruckt, bis auf 2 Mal, dass ich eine Reinigungskraft oder jemand anderes als sie an der Theke gesehen habe, schien sie den Laden alleine zu schmeißen. Und das mit Schwung und Spaß – man bekam immer einen netten und persönlichen Spruch am Morgen und am Abend und fühlte sich nicht nur wie ein Gast sondern einfach sehr willkommen.

Das Essen am Abend wurde individuell besprochen, sowas habe ich auch noch nie erlebt. Man hat sich mit an den Tisch gesetzt und Vorschläge gemacht bzw. abgefragt was mir denn so schmecken würde. Die Portionen waren für mich und für den Preis mehr als üppig. So das ich mir das Schnitzel (ich liebe Schnitzel) echt mit Mühe erarbeiten musste, aber es war zu lecker um es nicht aufzuessen.

Die Zimmer sind sehr gemütlich und freundlich eingerichtet und es gibt auf Anfrage kostenloses WLAN, sowie jeden Tag eine neue Flasche Wasser.

Das Hotel ist zwar ein kleinen Tick weg von Münster, aber für mein Schulungsplatz lag es optimal. Wer also, so wie ich, nicht so viel Wert auf den Trubel der Stadt legt, ist hier bestens aufgehoben und wird super nett umsorgt und verpflegt.

http://www.landhaus-bisping.de

Mein Server wurde zwecks OS-Update von mir umgezogen – Details gibt es auf www.alexander-palm.de zu lesen. Hier nur kurz worum es geht, um kein doppelten Inhalt zu haben… 🙂

In dem Beitrag beschreibe ich, anhand der aktuellen Erfahrungen, die Vorgehensweise für eine weitestgehend unterbrechungsfreien Umzug für Apache, mySQL und Postfix.

Apple Kontakte.app eigener Eintrag (vCard) weg

Vorgeschichte

Ein Blick in die Anrufliste meines Handys (iPhone) ließ mich erschrecken – ein Anruf von einer Nummer, die nicht im Handy gespeichert ist, mir aber sehr bekannt vorkommt. Klar es war meine Festnetznummer.

Also das Adressbuch aufgerufen und wieder erschrocken: mein Eintrag war weg! Dann ein Blick in die Kontakte.app auf dem Mac, ein erneuter Schock: Der Kontakt, der mit dem Benutzerkonto verknüpft ist – also meine vCard: weg!

Die Probleme…

…gut dachte ich – kein Thema, Du hast ja TimeMachine – und siehe da – mein Kontakt war auch zu sehen. Kurz angeklickt und auf Wiederherstellen gedrückt. „Zurück in der Gegenwart“ ein erneuter Schreck: der Kontakt ist wieder weg.

Der Versuch einen neuen Kontakt anzulegen gelang auf Anhieb – das ist also kein Problem – aber will ich jetzt alle meine 40 Daten aus der vCard der TimeMachine abschreiben? Nein!

Also den neuen Kontakt wieder löschen – Fehler – der Mac bestätigte meinen Löschversuch mit einem „Plong“-Sound der immer kommt, wenn man etwas falsch macht. Hmmm – und jetzt?

Eine vCard ex- oder importieren gelang auch nicht – weder lokal noch in der TimeMachine. Was jetzt?

Die Lösung

  • TimeMachine starten und den Stand suchen in dem mein Kontakt noch vorhanden ist.
  • Kontakt öffnen und auf den „Teile“-Button Teilen drücken.
  • Dort „per Mail senden“ auswählen.
  • TimeMachine verlassen (mit Abbruch) und das Fenster mit der neuen e-Mail suchen.
  • Aus der e-Mail die vCard heraus ziehen z.B. auf den Desktop.
  • Da ein Import lokal ja nicht funktioniert jetzt bei iCloud anmelden und dort zu den Kontakten wechseln.
  • Import auswählen und die vCard hochladen.
  • etwas warten und sich freuen, dass der Eintrag wieder in der Kontakte.app auftaucht.

Nach der Aktion kann man auf einmal wieder Kontakte löschen, importieren und exportieren. Irgendwas an dem Kontakt, der mit dem Nutzerkonto verknüpft ist, muss die App total aus dem Tritt gebracht habe.

Evtl. kann ich ja jemandem hiermit helfen, dem es so geht wie mir – dass ich zwischendurch erfolglos mit der Hotline telefoniert habe, will ich hier gar nicht mehr beschreiben – aber kurz gesagt – da wurde mir noch nie geholfen. 😮

Ausführen als Administrator nicht möglich (Windows 7 Professional)

In „guter Manier“ habe ich den Rechner für meinen Vater (der mit 73 dann doch mal einen PC haben wollte – Respekt dafür) so installiert, dass er nur mit einem Standard-Benutzer arbeitet. Dabei kam es nun nach dem Dialog „Ausführung als Administrator“ immer zu dem Verhalten, dass einfach nichts passierte. Hat man ein Programm aus dem Explorer heraus als Administrator gestartet, ist sogar das Fenster aus dem man das Programm gestartet hat eingefroren.

Ich hatte alles in Verdacht – habe auf Windows geflucht und eigentlich schon aufgegeben. Leider nervte es immer wieder bei Updates von einigen Programmen. Nachdem ich heute einmal wieder auf der Suche nach dem Problem war, bin ich auf diesen Beitrag gestoßen.

Und was soll ich sagen – es war die Lösung. Da ich aber so lange nach der Lösung suchen musste und sie in dem ganzen Text nicht gleich ins Auge springt, wollte ich darüber auch hier noch einmal berichten.

Das Problem war also die Gesichtserkennung-Software von Lenovo mit der man sich an dem PC anmelden kann. Damals dachte ich, es ist ja eine gute Sache für mein Vater, wenn er nicht immer das Passwort eingeben muss. Die (Lenovo) scheinen aber so viel im System zu verdrehen, dass eine normale Verwendung der Windows-Funktion „ausführen als Administrator“ nicht mehr möglich war.

Die Lösung war es, die Software Veriface von Lenovo zu löschen und schon verhält sich das Windows wieder wie gewohnt.

Dank an „mattes007“ aus dem administrator.de-Forum für die Voranalyse.

XING Event ics Export wird bei iCal doppelt eingetragen

Die Export-Funktion bei Events in XING ist wirklich gut, wenn man seinen eigenen Kalender gleich pflegen will und nicht den persönlichen XING-Kalender abonniert hat. Wie es aussieht versteht sich aber das ics-Export-File von XING nicht mit der iCloud. Nach dem Import ist der Eintrag nach kurzer Zeit zwei Mal da. Nun habe ich ein wenig hin und her probiert und wollte Euch meine Erkenntnis nicht vorenthalten.

In der ics-Datei ist eine Zeile:

UID: URL zum Event

z.B.

UID:https://www.xing.com/events/jugh-stammtisch-11-2012-1168576

Nach den durchgeführten Tests scheint diese beim Syncen zu iCloud von dem iCloud-Server ersetzt zu werden durch eine interne UID der iCloud. Ist ja auch klar, denn es geht hier ja um die Eindeutige ID für den Sync. Leider wird dann der lokale Eintrag im iCal nicht auch ersetzt (da die UIDs nicht passen) und ein neuer Eintrag erstellt. Lokal scheinen die zwar irgendwie noch zu wissen, dass sie zusammen gehören aber auch nicht so richtig. Löscht man den einen löscht sich auch der andere, nachdem wieder mit iCloud gesynced wurde – ein Editieren eines der Einträge hat aber keine Auswirkungen auf den anderen.

Workaround: Die Zeile mit der UID vor dem Import einfach in der ics-Datei löschen.

Ich habe diese Verhalten auch mal an XING geschrieben, da ich mir nicht viel davon verspreche diese Apple mitzuteilen. Wahrscheinlich muss ich, um zu beweisen das ich nicht schuld an dem Verhalten bin, erst mal wieder alle meine iCloud Einstellungen zurück setzten, bis einem da jemand überhaupt zuhört. Vielleicht ist der Weg über XING ja erfolgversprechender.

iOS6 mehrere Mail-Adressen pro Account – leider jetzt sortiert

iOS6 ist wirklich gut, auch wenn ich die Facebook-Anbindung nicht so wirklich gelungen finde. Unabhängig von den gemeldeten Problemen die zu ungewollten MMS führen können, finde ich es auch sehr mühsam, dass die manuellen Verknüpfungen der Profile mit Kontakten offensichtlich nicht gesynced werden. So muss man sie auf jedem Gerät erneut verknüpfen.

Aber darum soll es hier gar nicht gehen. Was ich gerade mit erschrecken festgestellt habe:
Hat man zu einem Mail-Account mehr als eine Adresse mit Komma getrennt hinterlegt (weil man den Account ja nur einmal abrufen will, aber mit unterschiedlichen Adressen davon schreiben möchte), so wurden die Adressen bis iOS5 immer in der Reihenfolge in der Mail-App angezeigt und genutzt, wie man sie eingetragen hatte …

Mit iOS6 ist das anders – nun werden sie mal eben Alphabetisch sortiert. Ok, ist ja erstmal nicht weiter schlimm … wenn Mail nicht beim Antworten immer die erste der Adressen eines Accounts nutzen würde … so kann es passieren, dass man auf einmal mit einer total anderen Adresse antwortet als man die Unterhaltung angefangen hat.

Ok, könnte man auch noch sagen, na und? Aber was ist wenn ich z.B. eine Adresse habe und eigentlich davon ausging mit zu schreiben … da wird es dann schon peinlich, wenn man nicht auf seinen Absender achtet.

Bisher konnte man den Default durch die Reihenfolge selbst bestimmen, jetzt ist es halt einfach sortiert … schön ist das nicht …

Apples Java for OS X 2012-005

Grundsätzlich ist es ja nett, dass ein Update kommt, nach der ganzen Aufregung um Java die letzten Wochen… Also installiere ich mir die Version von Apple auch brav aus dem AppStore. Aber was muss ich sehen, als ich auf der Console ein „java -version“ schreibe?

java version „1.7.0_06“
Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.7.0_06-b24)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 23.2-b09, mixed mode)

Sollte da nicht was von Java 1.6 Update 35 stehen? Zumindest ist davon in der Updateinfo die Rede.

Was habe ich also gemacht? Das Paket nochmal runter geladen und gesucht, wo sich dieses Java versteckt. Da bin ich auf ein Paket in dem Update gestoßen:

„JavaEssentials.pkg“

Dieses beinhaltet eine Verzeichnis Struktur, in der ich auch das Java gefunden habe, das in der Console die 1.7.0_06 ausgibt:

/System/Library/Frameworks/JavaVM.framework/Versions/A

Also ausgepackt und gestartet – siehe da – das ist die Version 1.7.0_06.

Also auf die Suche gegangen wieso das da verlinkt ist…. dabei wurde ich in der systemeigenen Java-Konfig fündig… Unter Programme/Dienstprogramme/Java-Einstellungen:

Java Einstellungen Mac OS X

Bei mir war da das Java 7 noch ganz oben – als ich auf „Standard wiederherstellen“ gedrückt habe, sah es dann so aus wie auf dem Foto – und ein erneuter Check auf der Console ergab die erwünschte Ausgabe:

java version „1.6.0_35“
Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.6.0_35-b10-428-11M3811)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 20.10-b01-428, mixed mode)

Ist zwar nicht das neuste Java – aber laut Apple ja ein sicheres… 😉 Hoffen wir das mal.